In Ergänzung zu bereits bestehenden Einrichtungen und Dienstleistungsangeboten (Hebamme etc.) versteht sich eine Still- und Laktationsberaterin als kompetente Expertin bei auftretenden Fragen und Problemem im Zusammenhang mit dem Stillen.

Eine Still- und Laktationsberaterin hat eine intensive Fortbildung (vergleichbar mit einem Zusatzstudium) absolviert. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einem Examen, dass vom International Board of Lactation Consultant Examiners (IBLCE) bestätigt wird.

Diese Zusatzqualifikation kann nur erfolgen, wenn bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem pflegerischen bzw. medizinischen Beruf vorhanden ist. Weiterhin notwendig sind zusätzlich Stunden in der Stillberatung, um für das Examen zugelassen werden zu können. Alternativ kann auch eine approbierte Ärztin oder Arzt 1200 Praxisstunden in der Stillberatung nachweisen um für die Zusatzqualififkation zugelassen zu werden.

Die Fortbildung zur Still- und Lakationsberaterin beinhaltet ein vielfältiges theoretisches und praktisches Wissen über alle Bereiche der Laktation, welche eventuell vorher nicht vollständig in den Fachgebieten Psychlogie, Allergologie, Gynäkologie oder Pädiatrie erlernt wurden. Jedes Fachpersonal aus diesen Fachgebieten bleibt jedoch in seiner Arbeit federführend. Vielmehr soll eine sinnvolle Zusammenarbeit bzw. ein Zusammenspiel erreicht werden.

Eine ständige Weiterbildung der Laktationsberaterinnen festigt und sichert die Qualität der Stillberatung. Still- und Laktationsberaterinnen arbeiten in Kliniken als angestelltes Fachpersonal in Frauenkliniken oder auch auf Frühgeborenen-Intensivstationen. Still- und Laktationsberaterinnen arbeiten jedoch auch in der freien Praxis in Abulanzen oder auch bei Müttern zu Hause, sofern Hausbesuche nötig sind oder verlangt werden.

Eine Übersicht von Still- und Lakationsberaterinnen finden Sie hier auf Stillgruppen.de

(Wir danken dem BDL für die Genehmigung zur Verwendung der Begrifflichkeit und der Auflistung von Still- und Laktationsberaterinnen.)


Die Hebamme

Die Hebamme hat die Aufgabe eine werdende Mutter während der Schwangerschaft und der Geburt zu unterstützen bzw. zu betreuen. Doch die Betreuungsphase endet nicht sofort mit der Geburt, die Mutter wird auch im sogenannten Wochenbett noch betreut. Die Hebamme oder (männlich) der Entbindungspfleger hat also eine besonders wichtige Aufgabe.

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Grundsätzlich bieten die Hebammen alle Arten der üblichen Schwangerschaftsvorsorge an. Dies beginnt mit dem Festellen der Schwangerschaft und geht über die persönliche Beratung, die Ausstellung des Mutterpasses bis hin zur Behandlung von Schwangerschaftsbeschwerden. Bereits während der Geburtsvorbereitungskurse
nehmen die Hebammen - durch zahlreiche Gespräche, Informationen und Tipps - vielen Frauen die Angst vor der Geburt. Hier zeigt sich eventuell auch die Stärke bzw. die Wichtigkeit einer Beratung von Frau zu Frau. Lediglich die Ultraschalluntersuchungen können von einer Hebammen nicht durchgeführt werden.

Die Hebamme ist dann auch die Person, welche die Geburt vollständig selbständig begleitet bzw. anleitet. Eine Anwesenheit eines Arztes ist nicht notwendig! Jedoch muss ein Arzt, eine Hebamme zwingend bei der Geburt hinzuziehen. Er darf eine Geburt nur im absoluten Notfall ohne Hebamme durchführen!

Dies verdeutlicht eindrucksvoll, wie wichtig und entscheidend die Arbeit einer Hebamme bei der Geburt ist. Sie ist die treibende Kraft bei der Geburt.

Die Hebamme begleitet also die Mutter während der Schwangerschaft, während der Geburt, beurteilt nach der Geburt den Zustand des Neugeborenen und ist auch weit nach der Geburt eine wichtige Hilfe für die Mutter. So unterstützt sie nicht nur im Wochenbett, sondern leistet unter anderem auch Stillberatung!

Abgerundet wird das ganze Pakte noch durch die Überwachung der Wundheilung (bei Dammverletzungen), Anleitung zur Pflege und weiteren Ernährung des Säuglings sowie Rückbildungsgymnastik und Hilfe bei sozialen Problemen.

Oft wird die qualifizierte Ausbildung der Hebammen wird mit Zusatzangeboten ergänzt. Dies kann sein:

Babymassage
Akupunktur
Säuglingspflegekurse
etc.

Abschließend kann man also sagen, dass die Hebamme nicht nur die Geburt als solche begleitet sondern immer auch ein Auge auf die Entwicklung der - nun - neuen kleinen Familie hat.

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Die Schwangerschaft

Es ist geschafft! Die Schwangerschaft ist bestätigt und aufregende Monate stehen bevor! Doch nun werden Informationen benötigt: Wo entbinde ich? Welche Klinik ist die Beste? Wie finde ich meine Hebamme und was steht eigentlich alles im Mutterpass? Fragen über Fragen...

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Die Schwangerschaft deutet sich an: Dein Körper sendet Dir deutliche Signale!

Als klassische Anzeichen einer Schwangerschaft gilt im Volksmund der Heißhunger auf Süßes oder Saures (wie zum Beispiel Gewürzgurken). Oft reagiert eine schwangere Frau jedoch auch besonders sensibel auf Gerüche. Diese können dann zum Beispiel auch zu einer Übelkeit führen. Besoders empfindlich werden nun auch die Brüste einer Frau: Durch den Hormonanstieg wird die Brust sehr berührungsanfällig.

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